|
|
<<__zurück
10 Tipps für richtig schlechte Pressearbeit
- Gestalte eine Pressemitteilung wie eine Fließtextanzeige. Da weiß
dann jeder Redakteur, dass er als Werbeträger missbraucht werden
soll, um Anzeigengeld zu sparen.
- Gestalte das eigentliche Thema der Pressemitteilung möglichst kurz
und stelle dein Unternehmen im vierfachen Umfang dar. „Wir sind die
Größten“ ist mit Sicherheit einen Artikel wert.
- Streue deine Pressemitteilung möglichst breit und schicke sie an
alle Ressorts.
- Schicke deine Pressemitteilung an Medien, die nichts mit dem Thema
zu tun haben. Damit zeigst du wunderbar, dass du das angesprochene
Fachblatt gar nicht kennst.
- Rufe den Redakteur an und frage nach, ob die Pressemitteilung auch
wohlbehalten angekommen ist und wann mit einer Veröffentlichung zu
rechnen ist.
- Rufe den falschen Redakteur aus einem ganz anderen Ressort an und
stelle die Fragen aus "5".
- Lade den Redakteur ein und mache ein Kaffeekränzchen daraus.
- Reagiere auf Presseanfragen eher zögerlich, da der Druck des
Redaktionsschlusses ja nicht der deine ist und dir die Arbeit eines
Redakteurs egal sein kann. Du hast selbst genug zu tun.
- Schaue bei Interviewanfragen in den Terminkalender und zeige: Hier
spricht der Redakteur mit einem wichtigen Macher und da hat er sich
gefälligst auch an dessen Terminkalender zu halten.
- Denke immer daran, bei allem was Du tust: Der Journalist will etwas
von Dir!
<<__zurück
|

|