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Pressemeldungen auf dem falschen SchreibtischPressemeldungen gezielt an den zuständigen Redakteur in einer Redaktion zu schicken, fällt vielen PR-Agenturen offenbar schwer. Lewis Communications sprach im Mai 2003 mit 125 deutschen Journalisten führender Wirtschafts- und IT-Publikationen über ihre Anforderungen an eine optimale Zusammenarbeit mit PR-Agenturen. Dabei gaben 95 Prozent aller befragten Journalisten an, maximal die Hälfte der ihnen geschickten Meldungen verwerten zu können. Das macht bei täglich über 50 Pressemeldungen, die den Journalisten durchschnittlich auf den Schreibtisch flattern, schon eine halbe Papierkorbladung aus. Ganz oben auf der Wunschliste der Journalisten stehen sorgfältig ausgesuchte Informationen und relevante Daten und Fakten sowie ein gewisses Verständnis für ihr jeweiliges Fachgebiet. Bei der Zusammenarbeit mit Agenturen ist den Journalisten ebenfalls der Faktor Zuverlässigkeit sehr wichtig. Bei der Frage, welches PR-Material am häufigsten verwendet werden kann, dominieren weiterhin die klassischen Instrumente wie Presseinfos, aber auch verstärkt kreatives Bildmaterial. So sind für 88 Prozent der Journalisten beiliegende, aussagekräftige Fotos „sehr wichtig", wenn es um die Auswahl von Nachrichten geht. Schließlich fand der Münchener IT-PR-Spezialist heraus, dass Journalisten die von den Agenturen betreuten Unternehmen für ein persönliches Gespräch überraschenderweise noch immer am liebsten auf Messen treffen, gefolgt von Redaktionsbesuchen und Telefoninterviews. Lesen Sie dazu auch: Pressestellen und Journalisten wie Wasser und Feuer? 10 Tipps für richtig schlechte Pressearbeit |
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