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Die Ereignisse

Hanns Martin Schleyer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Bundesverbands der Deutschen Industrie in Köln, wurde am 05.09.1977 von Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) entführt. In einem Schusswechsel starben sein Fahrer und drei Polizeibeamte. Die Entführer forderten von der Bundesregierung die Freilassung von elf Inhaftierten der RAF, welche in ein Land ihrer Wahl ausgeflogen werden sollten. Um der Forderung nach Freilassung der Häftlinge noch mehr Ausdruck zu verleihen, entführten am 13.10.1977 arabische Terroristen auf dem Flug von Mallorca (Palma) nach Frankfurt am Main die Lufthansa-Maschine Landshut. Am 18.10.1977 befreite die Spezialeinheit des Bundesgrenzschutzes (GSG 9) die Geiseln in Mogadischu, Somalia. Daraufhin begingen drei zu lebenslanger Haft verurteilte RAF-Terroristen, die freigepresst werden sollten, in Stuttgart-Stammheim Selbstmord. Der Suizidversuch einer weiteren Terroristin misslang. Am 19.10.1977 wurde Hanns Martin Schleyer im französischen Mülhausen im Kofferraum eines Pkw ermordet aufgefunden.

 

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"Terror" - Titelseite der Zeitschrift "Der Spiegel", 17. Oktober 1977, 31. Jg., Nr.43. Das Titelbild zeigt im Hintergrund die nach Mogadischu entführte Lufthansa-Maschine "Landshut".